Mehr als 4 Jahrzehnte Bürgerengagement in Taufkirchen

1972 - 1980

18. Mai 1972
74 Taufkirchener gründen auf Anregung der örtlichen Pfarrer die „Nachbarschaftshilfe Taufkirchen“. Vorsitzender wird Josef Allgäuer, Marianne Boegner übernimmt die Einsatzleitung. Jahresmitgliedsbeitrag pro Person: 24 Mark. Die Bilanz am Ende des Jahres: Mitgliederzahl: 100; 38 Helferinnen waren 1.620 Stunden im Einsatz.

1973
Die Nachbarschaftshilfe hat ihr Profil gefunden: Sie betreibt Babypark, Kleinkinderbetreuung, Alten- und Krankenpflege, Essen auf Rädern und Hausaufgabenbetreuung.

1974
Am 1. April wird ein Kellerbüro am Lindenring 22 bezogen (von der Wohnungsbaugesellschaft Gewofag kostenlos zur Verfügung gestellt).

1975
Norbert Eckl übernimmt den Vorsitz. Die „Schutzengel von Taufkirchen“ (Süddeutsche Zeitung) haben 13.000 Einsatzstunden geleistet.

Dezember 1976
Erstmalig erscheint das Halbjahres-Infoblatt „Hallo Nachbar“.

 

1980 - 1990

1980
Marianne Boegner wird Vorsitzende. Der Vereinshaushalt weist 89.000 Mark an Einnahmen und Ausgaben auf.

1982
Die Nachbarschaftshilfe wird zehn Jahre alt. Von offizieller Seite werden das „selbstlose Engagement im besten Bürgersinn“ und die „große Entlastung der öffentlichen Hand“ gewürdigt.

1985
Der traditionelle Faschingsball unter dem Motto „Hallo Nachbar, tanz mit mir“ findet letztmalig im Februar statt.

 

1990 - 2000

1992
Zwanzig Jahre nach der Gründung zählt die Nachbarschaftshilfe 1.240 Mitglieder und 147 Helferinnen.

1997
Der Fuhrpark besteht aus 2 Fahrrädern. Das Büro erhält einen Computer. Ein- und Ausgaben belaufen sich auf 340.000 Mark.

1999
Das „Haus der Nachbarschaftshilfe“ am Ahornring 119 wird im Oktober bezogen. Die Mittagsbetreuung von Schulkindern mit Mittagessen wird gestartet, der Ambulante Pflegebereich wird professionalisiert.

 

2000 - 2010

2002
30 Jahre Nachbarschaftshilfe: Das Helferteam umfasst 150 Frauen und einige Männer

2006
Das erste Patenprojekt „Zeit für Kinder“ startet. Im Mai übernimmt Eberhard Kühn den Vorsitz. Marianne Boegner, langjährige Einsatzleiterin und Vorsitzende, wird Ehrenvorsitzende. Die 60. Ausgabe von „Hallo Nachbar“ erscheint.

2007
Die Nachbarschaftshilfe erstellt eine Website und ist somit im Internet präsent. Im Dezember übernimmt Andrea Schatz als erste hauptamtliche Geschäftsführerin das operative Geschäft. Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf 550.000 Euro.

2008
Die Nachbarschaftshilfe wird für den Landkreis München ins Bundesaktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser aufgenommen. Das wöchentliche Frühstück für Frauen mit Migrationshintergrund „Kahvalti“ wird eingeführt. Mittagstisch und das Coaching-Projekt zur Betreuung von Mittelschülern laufen an.

 

2010 bis heute

2010
Im Juni wird Gabriele Eggers Vorsitzende. Im September startet die Ganztagsbetreuung für Pflegebedürftige jeden Montag im Haus der Nachbarschaftshilfe.

2013
Im September werden zwei Großtagespflegen für Unterdreijährige gestartet, in den Mittagsbetreuungen werden rund 75 Grundschüler betreut.

2015
Mit den Patenschaften für Senioren wird eine langgehegte Herzensangelegenheit in die Tat umgesetzt. Zum November geht eine 3. Großtagespflege in der
Pappelstraße 2 an den Start.

2016
Im Juni startet das Projekt Patenschaften für Flüchtinge, die Nachbarschaftshilfe wird ins Bundesaktionsprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" aufgenommen.

2017
Über 350 aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktiv. Im Februar erweitert die Tagesberteuung für pflegebedürftige Menschen ihr Angebot auf zwei Betreuungstage, im März startet der neue Familienstützpunkt. Im Mai öffnet die Service- und Beratungsstelle als zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen in der Eschenpassage. Dort werden Beratung, Tages- und Demenzbetreuung und die Vermittlung von Betreuungs- und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen angeboten.